<

Mondriaan in Domburg

Piet Mondriaan - 1899

Das Licht in Zeeland! Wir sehen es jeden Tag und stehen deswegen bei dessen Besonderheit nicht mehr still. Das klare Zeeländische Licht hat uns jedoch viel Schönes gebracht. Für viele herausragende Maler war es ein wichtiger Grund sich hier nieder zu lassen. Eben so für Pieter Cornelus Mondriaan (1872-1944).

1908 verbringt Mondriaan zum ersten Mal zwei Wochen in Domburg. In Domburg konzentriert er sich auf vier Motive: die Kirche, den Leuchtturm von Westkapelle, die Dünen und das Meer. Er wohnte in der Zuidstraat Nummer 10.

Für seine Entwicklung ist dieser Zeitraum in Domburg wichtig gewesen. Zum ersten Mal gab er die Farben wieder, wie er sie sah, nicht wie sie tatsächlich waren. Das Gemälde des Kirchturms ist hierfür ein gutes Beispiel. Die Farben weichen von der Wirklichkeit ab. Ohne Zweifel wurde dies durch den Einfall des Lichtes in Zeeland verursacht.

Was die Linienführung betrifft hält Mondriaan sich näher an die Wirklichkeit. Eine Zeichnung des Turmes, die er vorher selber gemacht hat, nimmt er als Grundlage. Durch die Vereinfachung der Flächen und Farben bekommt das Gemälde eine grosse monumentale Ausstrahlung. Später vertieft Mondriaan dies. Alle Erinnerungen an den Turm lässt er fallen und in einer Reihe Zeichnungen behält er nur den Rhythmus des Gebäudes. Mit dem Leuchtturm in Westkapelle macht er dies ebenso.

Schliesslich bleibt Mondriaan mit Unterbrechungen bis 1916 in Domburg. Dann lässt er sich in Laren nieder, wo er sich unter anderem damit beschäftigt, seine Theorie über die Malerei nieder zu schreiben. Hier finden Sie eine Übersicht über einige Arbeiten, die Mondriaan während seiner Aufenthalte in Domburg malte.

Fotogalerie

Domburgse molen - 1909

Duin II -1909

De kerktoren van Domburg - 1909

Strand bij Domburg - 1909

Zee na zonsondergang - 1909

Duin V - 1910

De kerktoren van Domburg - 1911

De rode molen - 1911

Duinen bij Domburg - 1911

De kerktoren van Domburg - 1914